17.05.2011
Mannheim und Dresden – Wer finanziert Kirchen und Katholikentage
Stolz wird auf der Webseite des Katholikentages 2012 vermeldet, dass die Finanzierung des Events steht. Man gibt sich recht offen was die Finanzen angeht und so ist eine grobe Übersicht der eingesetzten Mittel - sinnigerweise in Form einer Torte – leicht zugänglich schon auf der Eingangsseite zu finden. Der gesamte Etat wird mit 8,5 Millionen € angegeben. Davon 1,6 Mio.€ vom Land Baden Würtemberg, 1,5 Mio.€ von der Stadt Mannheim sowie vorraussichtlich 400.000 € vom Bund. Anzuschauen ist die Torte hier. Es werden also ca. 3,5 Mio. € oder gut 41% der Kosten dieses Ereignisses aus allgemeinen Steuermitteln bestritten. Nochmal deutlich teurer kommt den Steuerzahler der evangelische Kirchentag 2011 in Dresden. Grobe Angaben zur Finanzierung des Kirchentages in finden sich hier. Der Etat wird mit 14 Mio € angegeben, wobei rund die Hälfte aus Zuschüssen der Stadt Dresden, des Freistaates Sachsen und des Bundes bestritten wird. Genaue Zahlen sind dort nicht zu finden. In dem einschlägigen Wikipedia Artikel ist von einem Landeszuschuss von 5,5 Mio€ und einem städtischen Zuschuss von 2,0 Mio. € die Rede. Da auch der Bund einen Zuschuss gewähren wird, kann davon ausgegangen werden dass die Veranstaltung zu deutlich mehr als 50% vom Steuerzahler getragen wird.